, 07.18.2005
Immer häufiger trifft man im Internet auf Open Source-CMS-Software.
Warum nimmt man nicht einfach diese und spart sich das Geld? Immerhin
sind Kauflösungen IMMER kostenintensiver als Open-Source-Lösungen,
oder?
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Als Nachteile von TYPO3, die z.T. mit der hohen Komplexitätdes Systems verbunden sind, sind insbesondere zu erwähnen die relativhohen Anforderungen an die Leistungs- und Konfigurationsfähigkeit desverwendeten Servers, die steile Lernkurve für den Administrator(mindestens mehrere Wochen Einarbeitungszeit, u.a. zum Erlernen derSkriptsprache TypoScript) sowie die nach Ansicht mancher Nutzerzumindest gewöhnungbedürftige und nicht sonderlich intuitiveNutzeroberfläche. Manchmal lassen sich auch scheinbar sehr einfacheAnforderungen nur sehr umständlich realisieren (ein Blick in dieeinschlägigen Foren zeigt die Vielfalt der auftretenden Probleme). Dies alles mag in manchen Fällen - insbesondere dort, wo möglichsteinfach zu implementierende Lösungen gefragt sind - gegen einen Einsatzdes Systems sprechen. Im Gegensatz zu kommerzieller Software gibt esbei Typo3 wie bei GPL-basierter Software üblich auch keinen Supportdurch den Hersteller/Entwickler, dafür aber durch die meist sehrkompetente und hilfreiche Nutzergemeinde (Foren, Mailingliste). |

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Der Nachteil von Typo3 und Co. ist im Wesentlichen die suggerierteKostenfreiheit und das damit verbundene Risiko durch Sunk Costs am Endeviel mehr zu bezahlen als bei sorgfältiger Evaluierung. Hintergrund: Jedes CMS benötigt Implementationsaufwand. Dabei gilt die Regel: Jeweniger das System kann umso einfach ist die Implementation innerhalbdes Leistungsumfangs. Typo3 z.B. kann eine ganze Menge,besitzt es doch einen immensen Funktionsumfang. Zumindest theoretisch.Allerdings mit einem ziemlichen Aufwand was in der Natur komplexerProjekte liegt aber auch in dem ziemlich verkorksten Konzept (allenvoran Typo Skript) von Typo3 selbst. Das Problem ist nun: Bei CMS Projekten dieser Größe ist das System an sich (Lizenzen) direktnur ein kleiner Teil der Kosten, ca. 20%. Aber eine ganze Menge anindirekter/mittelbarer Kosten die später aufgrund von System-Defizitenentstehen können. Darum prüfe, wer sich ewig bindet! Undhier liegt das Problem: statt sauber die möglichen Systeme und ihreVor- und Nachteile insb. im Bezug auf den Implementationsaufwand zuvergleichen wird erstmal eine Open-Source-CMS-Lösung verwendet - im"Ma' gucken, vielleicht geht's damit ja billig"-Stil. - Weil es janichts kostet und laut Community alles kann - Irgendwann merkt man aberdass die viele Zeit die man reingesteckt hat ganz schön teuer ist unddann ist es zu spät und der Karren muss irgendwie fertig werden - kostees was es wolle. Und schwupps war das ganze eine ziemlich teuer Baustelle. Eine andere Variante ist, dass einem Firmen bei der Erstellung inImplementierung von Open-Source-CMS-Lösungen helfen. Diese kosteni.d.R. meist genauso viel wie Kauflösungen inkl. Service. Warum dieKosten bei solchen Firmen so hoch sind? Naja, die wollen auch gerneetwas vom Kuchen abhaben und lassen sich fehlende Programmierkenntnissegut bezahlen. |
